Nacktyoga mit Elke

3 bioenergetische Übungen gegen dauerhafte Verspannungen

Heute geht es in meinem Wochenvideo um Bioenergetik! Bioenergetik ist ein therapeutischer Ansatz, der die Verbindung zwischen Seele und Körper in den Mittelpunkt stellt. Das Motto dieser in den 50er Jahren von dem Arzt und Psychotherapeuten Alexander Lowen entwickelten Behandlungsmethode lautet:
Therapie der Seele durch Arbeit mit dem Körper

Verspannungen sind ein weit verbreitetes Problem

Migräne, Kopfschmerzen und Schmerzen im Rückenbereich haben häufig eines gemeinsam: dauerhafte Verspannungen! Zunehmend sind wir in unserem Alltag Stress und Anspannung ausgesetzt. Was in unserem Kopf,  in unserer Psyche beginnt hat mitunter massive Folgen für unseren Körper.Wenn du also seit längerer Zeit unter körperlichen Beschwerden leidest, so könnten eventuell Verspannungen, die ihre Wurzeln in unserem Seele-Geist-System haben die eigentliche Ursache sein. Und in diesem Fall könnten die bioenergetischen Übungen, die ich dir in meinem heutigem Video zeige genau das richtige sein.

Bewusster Umgang mit der Lebenskraft

Aber auch wenn es dir "nur" darum geht, dich insgesamt zu entspannen solltest du die Übungen einmal ausprobieren. Bioenergetik bedeutet darüber hinaus ein bewusster und gezielter Umgang mit der eigenen Lebenskraft. Im Yoga sprechen wir dabei von "Prana", die allumfassende Lebensenergie, die mehr oder weniger in uns fließt.Konkret beeinflussen bioenergetische Übungen also auch deine Lebensenergie, indem sie Spannungen abbauen und so dafür sorgen, dass deine Energie wieder frei und gleichmäßig fließen kannst.Also schau dir das Video gleich an und spüre die wohltuende Wirkung auf Körper und Geist!

Der Mann, der einen Wald pflanzte

Die Geschichte des Romanautors Jean Giones beginnt mit einer Wanderung Anfang des 20. Jahrhunderts durch das karge Bergland der Provence. Inmitten dieser französischen Einöde trifft der Autor auf einen schweigsamen Mann, von dem eine seltsame Ruhe und Gelassenheit ausgehen. Es ist der Schafhirte Elzéard Bouffier. Nachdem er seine Frau und seinen einzigen Sohn verloren hat ist er in diese Einsamkeit gezogen und hütet Tag ein und aus seine Scharfe. Eines Tages erkennt der Alte Mann, dass diese trostlose Gegend vollends absterben wird, wenn hier hier keine Bäume wachsen.So fasst er sich einen Entschluss. Er sammelt einen großen Sack voller Eicheln und beginnt Tag für Tag mit einer Eisenstange kleiner Löcher in den trockenen Boden zu bohren, um darin jeweils eine Eichel zu versenken. Unbeeindruckt von der schieren Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens und ohne sich darum zu kümmern was andere darüber denken mochten fuhr er fort. Tag für Tag und Woche für Woche. Unbeirrbar verfolgte er seine Idee Bäume zu pflanzen.Die Veränderung geht so langsam vor sich, dass das Werk des Scharfhirten unbeachtet bleibt – eine Laune der Natur, denken die Jäger und Förster. Aber eine derart beharrliche Selbstlosigkeit kann sich auch niemand vorstellen. Die friedliche und regelmäßige Arbeit in der frischen Höhenluft, seine Genügsamkeit und Einfachheit schenken dem Greis eine Heiterkeit des Herzens und eine starke Gesundheit. So kam es dass der einsame Schäfer zwischen 1910 und 1945 hunderttausende Eichen, später Buchen, Ahorne, Birken und Erlen pflanzte. Als er im Alter von 89 Jahren stirbt, hat er einen der schönsten Wälder Frankreichs geschaffen der schließlich sogar unter Naturschutz gestellt wurde.Die gesamte Umgebung hatte sich geändert: Jetzt halten unzählige Wurzeln den Regen fest, saugen das Wasser an, und die ausgetrockneten Bachbette sind wieder voll. Es wachsen Wiesenblumen und Weiden, Insekten und Vögel kehren zurück. Selbst in den Dörfern verändert sich vieles. Ruinen werden weggeräumt, verfallene Mauern abgetragen und neue Häuser gebaut. Junge Familien ziehen ein, Kinder spielen zwischen duftenden Sträuchern, Gemüse und Blumen wachsen in den Gärten. An die zehntausend Menschen leben nun in den Dörfern und niemand weiß, wem dieses Glück zu verdanken ist.Ein einziger Mensch mit seinen schwachen Kräften hat genügt, um aus einer Steppe ein Stück „Gelobtes Land“ zu schaffen.Viele träumen von einem Ideal und zerbrechen an den äußeren Widerständen, der eigenen Ungeduld oder Verbitterung. Das selbstlose Tun eines alten Mannes wird zum Beispiel für die schöpferische Tat, die den Egoismus überwindet und zum Samen für eine neue Wirklichkeit wird.
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