Nacktyoga mit Elke

Mobility für Rücken und Hüfte -

2 Übungen mit denen du gleichzeitig Kraft und Beweglichkeit trainieren kannst.

Kraft und Beweglichkeit - beides ist wichtig und ohne das eine ist das andere nicht viel wert. Der Bodybuilder, der vor Kraft kaum Laufen kann und mit den Fingern nicht bis zum Boden kommt, oder die ganz weichen und beweglichen Menschen, die von Natur aus beinahe aus dem Stand in jede Yogastellung hineingehen können, aber kaum Kraft und Stabilität besitzen. Beide Extreme sind nicht gut.In meinem heutigem Wochenvideo zeige ich dir zwei Übungen mit denen du deine Kraft und Beweglichkeit gleichzeitig trainieren kannst. Alles was du dazu benötigst ist ein Gurt oder ersatzweise auch ein Seil oder Handtuch.Im Einzelnen trainierst du mit diesen Übungen:
  • den Musculus latissimus dorsi oder auch breiten Rückenmuskel genannt
  • die Kraft in deiner Körpermitte (Core-Bereich)
  • Beweglichkeit in der Hüfte
  • Dehnung der Oberschenkelrückseite

Dankbarkeit

Was ist komplett kostenlos, für jeden verfügbar und verbessert das Leben auf allen Ebenen? Dankbarkeit.  Aber was sich so leicht anhört, ist in der Praxis nicht ganz so leicht anzuwenden. Weihnachten sind viele Menschen besonders dankbar. Leider verflüchtigt sich dieses Gefühl sehr schnell, was sehr schade ist, denn Dankbarkeit ist ein echter Gesund- und Glücklichmacher.Allzu oft ist unserer Gehirn einfach nicht auf diese spezielle Sichtweise trainiert worden, wir haben es einfach nicht gelernt bzw. uns angewöhnt Dankbarkeit aktiv zu praktizieren. Die gute Nachricht ist:

Dankbarkeit kann wie ein Muskel trainiert werden.

Der amerikanische Professor und Psychologe Robert A. Emmons erforschte die Wirkungen von Dankbarkeit in verschiedenen Studien "Giving thanks can make you happier" und konnte nachweisen, dass Dankbarkeitübungen nach einiger Zeit sogar als neurobiologische Veränderungen im Gehirnscan sichtbar geworden sind.Psychologen an der Leuphana-Universität Lüneburg haben daher ein Onlinetraining entwickelt, das ihre Erwartungen deutlich übertroffen hat.Eigentlich sollten die Dankbarkeitsübungen lediglich die Sorgen- und Grübelneigung der Teilnehmer reduzieren. Das Training wirkte sich jedoch auch positiv auf deren Zuversicht, Stressresistenz und Depressivität aus. Entscheidend für diesen Erfolg ist, dass die Probanden ihre Fähigkeit verbessern, positive Dinge wahrzunehmen. Es ist fast unmöglich, zugleich pessimistisch und dankbar zu sein.

Dankbarkeit ist bedeute nicht alles nur positiv zu sehen!

Wenn wir Dankbarkeit trainieren, lernen wir nach dem Positivem Ausschau zu halten. Jedoch, auch Gefühle wie Trauer, Ärger, Frust oder Enttäuschung haben ihre Berechtigung und ihren Platz im Leben. Wahre Dankbarkeit schafft ein ganzheitliches Bild der Wirklichkeit, in dem auch Negatives seinen Platz hat.

Dankbarkeit ist gut für Körper und Geist

So zeigen Studien, dass sich Bluthochdruck durch Dankbarkeitsübungen um 25 Prozent senken lässt.Indem das Training der Dankbarkeit den Blick auf die Dinge verändert, optimistischer macht und dadurch das persönlich empfundene Glücksniveau hebt, können Antidepressiva bei leichten bis mittelschweren Depressionen ersetzt werden, und selbst posttraumatischer Stress lässt sich mit Dankbarkeitstrainings lindern.Paul J. Mills, Professor für Psychoneuroimmunologie und Psychosomatik an der University of California, entdeckte, dass Dankbarkeit die Gesundheit von Herzpatienten verbessert.

Dankbarkeitsübungen:

  1. Dankbarkeit ausdrücken Zeige deine Dankbarkeit den Menschen in deinem Umfeld (Freunde, Bekannte und Personen mit denen du im Laufe des Tages in Kontakt kommst) Bedanke dich aktiv für Begegnungen, Gespräche oder die gemeinsame Zeit, die du mit diesen Menschen verbringen durftest.
  2. Dankbarkeitstagebuch führen Schreibe dir jeden Tag 10 Punkte auf, für die du an diesem Tag dankbar sein kannst. Dir fallen nicht so viele ein? Kein Problem. Wenn du dir angewöhnst aktiv nach Dingen Ausschau zu halten für die du dankbar sein kannst, werden dir im Laufe der Zeit immer mehr Dinge einfallen.
  3. Tagesrückblick Ritual Neben dem Aufstehen ist der Zeitpunkt des Einschlafens ein wichtiger Zeitpunkt um unseren Geist in die richtige Richtung zu lenken. Wenn du Abends schlecht einschlafen kannst oder die Tendenz hast zu viel Nachzudenken und zu Grübeln, dann ist das genau das richtig für dich. Denke jeden Abend kurz bevor du einschläfst an zwei bis drei Dinge für die du an diesem Tag dankbar sein konntest.
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