Dazu ist es nicht konstruiert worden.
Es will gar nicht, dass du glücklich bist.
Vielleicht verfolgt es ganz andere Ziele als du.
Als Lebewesen geht es der Evolution nur um eines:
Die Weitergabe deiner Gene.
Dein persönliches Glück geht der Evolution am A… vorbei.
Darum ist das Leben auch nicht einfach.
Denn wenn es dir wie mir geht, dann willst du einfach nur glücklich und zufrieden sein.
Und genau das ist leider überhaupt nicht das Ziel deines Gehirns.
Genau hier beginnt das Dilemma.
Dein Gehirn ordnet alles seinen eigenen Zielen unter.
Und daraus folgt:
Es zeigt dir nicht die Welt, wie sie ist.
Es zeigt dir die Welt so, wie sie für dein Überleben und deine Fortpflanzung nützlich sein könnte.
Es gaukelt dir zum Beispiel vor, dass dein Glück nur einen Steinwurf entfernt ist.
Wenn du dieses leckere Stück Kuchen isst.
Wenn du mehr Geld hättest.
Einen anderen Job.
Oder einen anderen Partner.
Wenn irgendetwas im Außen anders, besser wäre.
Die Wahrheit ist:
So wirst du niemals dauerhaft glücklich oder zufrieden werden.
Das wussten schon die Rolling Stones, als sie sangen:
„I can't get no satisfaction.“
Die erste der vier edlen Wahrheiten im Buddhismus lautet:
Leben ist Leiden.
Das war die große Erkenntnis Buddhas vor mehr als 2.500 Jahren.
Das Wort Dukkha, das meist mit Leiden übersetzt wird, bedeutet eigentlich etwas anderes.
Treffender wäre:
Unbefriedigtsein.
Leben bedeutet, immer wieder unbefriedigt zu sein.
Darum werden dich auch Ziele, die du erreichst, niemals dauerhaft glücklich machen.
Sie verschaffen dir nur für einen kurzen Augenblick Entspannung.
Und genau deshalb fühlen sie sich so gut an.
Doch schon kurze Zeit später beginnt die Suche nach dem nächsten Ziel.
In der Psychologie nennt man das die hedonistische Tretmühle.
Die meisten kennen sie als Hamsterrad.
Auf der Suche nach Glück jagen wir einem Ziel nach dem anderen hinterher.
Und erreichen es doch niemals dauerhaft.
Das kostet Kraft.
Und macht uns zu Getriebenen.
Yoga – und besonders Nacktyoga – zeigen uns einen anderen Weg.
Du lernst, Glück und Zufriedenheit in dir selbst zu finden.
Glück aus eigenem Anbau.
Und weißt du was?
Genau das macht dich frei.
Die eigentliche Frage lautet also:
Wann hörst du endlich auf, hinter etwas herzurennen, das du niemals erreichen kannst?
Wann beginnst du zu erkennen, was wirklich ist?
Vielleicht musst du gar nicht mehr werden.
Vielleicht musst du nur aufhören, dem Falschen hinterherzulaufen.
Ich helfe dir gerne dabei.
😊

