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Die Zukunft ist … 

by  Elke Lechner

Nichts kann so schlimm sein, wie die Zukunft, die du dir vorstellst.

„Die meisten Menschen leiden häufiger in der Vorstellung als in der Wirklichkeit.“

Der schlaue Satz stammt von Seneca.

Und er hat Recht.


Dein Gehirn liebt die Zukunft

Die Zukunft ist ein reines Konstrukt deines Geistes.

Dein Gehirn ist eine Gedanken-Produktionsmaschine.

Es liebt es, sich Gedanken zu machen.

Besonders über die Zukunft.

Sich stets eine Vorstellung von der Zukunft zu machen, ist sehr klug als Lebewesen.

Aber schlecht als Mensch, wenn es sich um Gedanken handelt, die dir mehr schaden als nützen.

Zum Beispiel Grübeln über Unkontrollierbares:

  • Was passiert mit der Wirtschaft, der Welt und mit mir in den nächsten Jahren?
  • Dieses Ziehen könnte etwas Ernstes sein. Was, wenn es Krebs ist?
  • Was, wenn ich nächste Woche wieder so eine Panikattacke bekomme?
  • Was, wenn mein Geld später nicht reicht und ich im Alter krank werde?

Die Antwort auf all die Fragen lautet immer:

Weiß keiner.

Hat man nicht in der Hand.

Nichts gegen eine gute Vorsorge, aber immer wieder darüber zu grübeln bringt nichts, außer Probleme.


Dein Körper ist hier. Dein Geist ist schon bei morgen.

Wir leben immer nur im Jetzt.

Aber unser Geist lebt erstaunlich häufig in einer Welt, die es noch gar nicht gibt.

In der Zukunft.

Die vielleicht so gar nicht kommen wird.

Viele leiden an etwas, was niemals kommen wird.

Wie krank ist denn das bitte?


Maya, die Täuschung deines Geistes

Im Yoga wird das Maya – Täuschung genannt.

Die Zukunft, die wir uns vorstellen, existiert zunächst nur in unserem Geist.

Unser Gehirn ist eine mächtige Vorhersagemaschine.

Es nutzt vergangene Erfahrungen, erlernte Muster und Erwartungen, um die Zukunft vorherzusagen.

Das Ding ist:

Du erlebst niemals die Zukunft, sondern immer nur deine Vorstellung der Zukunft.

Und je häufiger du bestimmte Gedanken, Sorgen und Erwartungen wiederholst, desto vertrauter werden sie dir.

Bis du sie für die Wahrheit hältst.

Und sie dann so erlebst.

Die Welt ist so, wie du darüber denkst.

Du bist so, wie du über dich denkst.


Raus aus dem Gedankenkino

Nacktyoga ist eine Methode, um dich aus diesem Gedankenkino herauszuholen.

Und dich wieder zum Regisseur deines Lebens zu machen.

Es geht nicht darum, dich einfach nur auszuziehen.

Sondern darum, dich aus der Umklammerung deiner Gedanken zu befreien.

Du lernst, dass du leidest, weil du an bestimmten Vorstellungen, Erwartungen und vertrauten Geschichten hängst.


Was wäre, wenn du deinen Gedanken nicht alles glaubst?

Wie wäre es, wenn du mal andere Wege gehen würdest?

Statt zu denken:

„So wird es sein.“

zu sagen:

„Mein Gehirn erzeugt gerade diese Vorstellung.“

Was würde wohl passieren, wenn du solche Gedanken wahrnimmst, ohne ihnen automatisch zu glauben?

Und statt dir Gedanken über die Zukunft zu machen, dich fragst:

Was kann ich jetzt, heute tun, um mich auf morgen vorzubereiten?

Nacktyoga zu praktizieren bedeutet, im Jetzt zu leben und sein Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen.

Ich helfe dir dabei.

♥ Eine Minute nur für dich

Dein Achtsamkeitsimpuls für diesen Sonntag

Nimm dir heute irgendwann eine Minute Zeit.

Setz dich hin. Schließe für einen Moment die Augen und beobachte deine Gedanken.

Sobald ein Gedanke über die Zukunft auftaucht, frage dich:

„Ist das gerade Wirklichkeit – oder ist es eine Vorstellung meines Geistes?“

Dann atme einmal langsam ein und aus.

Spüre deinen Körper.

Schau dich um.

Und frage dich:

„Was ist genau jetzt?“

Vielleicht stellst du fest:

Gerade jetzt ist vieles von dem, worüber du dir Sorgen machst, überhaupt nicht da.

Da ist nur dieser Moment.

Deine Elke ♥

Elke Lechner

Ich zeige dir, wie du mit Yoga und Nacktyoga dein Leben vollkommen verändern kannst.

I show you how yoga and nude yoga can completely transform your life.

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