Manchmal macht einem das Leben ganz schön zu schaffen - bei mir war das zumindest so.😊
Krankheiten, Schmerzen, finanzielle Sorgen, Einsamkeit oder der Verlust eines geliebten Menschen.
Und Zack, hast du das Gefühl, in einen dunklen Keller eingesperrt zu sein.
Gefangen in einem Gefängnis, das keiner sehen kann.
In unseren eigenen Gedanken, die die höchsten Gefängnismauern errichten können…
Unsere Sorgen sind der Stacheldraht. Unsere Ängste die Mauern. Und unsere innere Stimme ist der strenge Gefängniswärter.
Aber wie kommt man da wieder raus?
Der Schriftsteller und Holocaust Überlebender Elie Wiesel ist sich sicher:
Durch Dankbarkeit.
Du kannst nicht immer deine aktuellen Lebensumstände verändern, aber jederzeit deine Einstellung zu den Dingen.
Und selbst in den schwierigsten Zeiten gibt es immer etwas, für das man dankbar sein kann.
Muss man aber üben!
So viele Kleinigkeiten im Laufe eines Tages.. Ein freundliches Wort. Ein Lächeln. Ein Moment ohne Schmerzen. Oder einfach die Tatsache, dass wir heute Morgen aufgewacht sind.
Jeder dieser kleinen Momente kann wie ein Spatenstich sein, mit dem wir einen Tunnel aus dem Gefängnis in die Freiheit graben.
Und genau hier kommen Yoga und besonders Nackt-Yoga ins Spiel.
Beim Yoga lernen wir, unsere Gedanken zu beobachten, ohne ihnen alles glauben zu müssen.
Und beim Nackt-Yoga legen wir nicht nur unsere Kleidung ab, sondern dürfen auch unsere Sorgen, unsere Selbstzweifel und die Urteile über unseren Körper für einen Moment loslassen.
Wir spüren unseren Atem, unseren Körper und das Leben in uns.
Und vielleicht erkennen wir dabei: Nicht alles in unserem Leben können wir verändern. Aber wir können lernen, anders damit umzugehen.
Dankbarkeit bedeutet nicht, dass alles gut ist. Es bedeutet, dass wir das Gute nicht aus den Augen verlieren, auch wenn vieles gerade schwer ist.
Denn manchmal beginnt die Freiheit nicht damit, dass sich unser Leben verändert, sondern damit, dass sich unser Blick auf das Leben verändert.
Also, mein Lieber, meine Liebe:
Nimm dir heute einen kleinen Moment Zeit und frage dich:
Wofür kann ich heute dankbar sein?
Vielleicht ist genau das dein erster Spatenstich in Richtung innerer Freiheit.
Deine Elke
🥰

