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Gefangen im eigenen Haus? 

by  Elke Lechner

Der Anfang

Stell dir mal vor, du befindest dich an einem wunderbaren Ort.
Weite Landschaft. Sonne. Licht. Offene Wiesen soweit das Auge reicht.

Es ist so schön, dass du beschließt, dort zu bleiben.

Du kaufst dir ein Stück Land und beginnst ein Haus zu bauen.

Es dauert Jahre.
Du planst sorgfältig, baust stabil und richtest es nach deinen Wünschen ein.

Und irgendwann ist es fertig.

Es ist so wunderschön, von außen beeindruckend und von innen sooo gemütlich.
Wenn du im Haus bist, fühlst du dich sicher und geborgen.

Also bleibst du immer öfter drinnen.
Nach und nach schließt du die Fenster.
Du fühlst dich so wohl und vertraut in deiner gewohnten Umgebung.

Und dann passiert es.

Du hast vergessen, wie schön es draußen ist.
Du hast vergessen, dass es überhaupt eine Welt außerhalb deines Hauses gibt.


Frage: Woraus besteht dein Haus wirklich?

Dieses Haus ist dein Leben.
Und seine Wände bestehen nicht aus Beton.

Sie bestehen aus:

  • deinen Gedanken

  • deinen Gefühlen

  • deinen Erinnerungen

  • deinen Verletzungen

  • deinen Erfolgen

  • deinen Meinungen

  • deinen Überzeugungen

Als Baumaterial hast du all deine vergangenen Erfahrungen verwendet.

Alles, was du jemals über dich geglaubt hast.
Alles, was man dir gesagt hat.
Alles, was „man eben so macht“.

Mit jedem Gedanken hast du weitergebaut.
Mit jeder Wiederholung eine Wand verstärkt.

„So bin ich eben.“
„Ich kann das nicht.“
„Ich brauche Sicherheit.“
„Was sollen die anderen denken?“

Ziegel für Ziegel.


Das Problem: Dein Traumhaus wird zum Gefängnis

Das Problem ist nicht, dass du ein Haus gebaut hast.

Das Tragische ist, dass du glaubst, du bist das Haus.

Und dass du vergessen hast, dass es noch mehr gibt, als nur dein Haus. Da draußen.

Und so sitzt du in deinem perfekt eingerichteten Gedanken-Haus und hast vergessen, wie du da wieder herauskommst.

Du sehnst dich nach Freiheit, aber du weißt nicht mehr, wo die Tür ist.

Du bist gefangen inmitten deiner Gedanken und Gefühle.


Die Lösung:

Nacktyoga öffnet dir die Tür.

Denn das erste, was wir im Nacktyoga ablegen, ist unsere Kleidung.

Sie steht für:

  • Rolle

  • Status

  • Schutz

  • Maske

  • Selbstbild

Wenn du vollkommen nackt übst, legst du nicht nur deine Kleidung ab.
Du legst deine Vergangenheit ab.
Du verlässt symbolisch dein mentales Haus.

Plötzlich gibt es keine Uniform mehr.
Kein „Ich sollte“.
Kein „Ich muss gut aussehen“.
Kein „Ich darf so nicht sein“.

Nur Körper. Nur Atem. Nur Präsenz.

Nacktyoga bringt dich unmittelbar in Kontakt mit dem, was jenseits der Wände existiert.

Du spürst dich direkt. Ungefiltert. Unverkleidet.

Und in diesem Moment beginnst du zu erkennen:

Du bist nicht deine Geschichte.
Nicht deine Gedanken.
Nicht deine Vergangenheit.

Du bist das offene Feld.
Die Landschaft. Die Weite.
Du bist unendlich und wunderschön.


Wocheninspiration

Diese Woche lade ich dich zu einem kleinen Experiment ein:

Setz dich einmal bewusst nackt auf deine Matte.

Ohne Musik. Ohne Ablenkung. Ohne Ziel.

Nur du. Und dein Atem.

Und dann frage dich:

Welche Wand in meinem Haus fühlt sich gerade am engsten an?

Ist es eine Angst?
Ein Selbstbild?
Eine alte Geschichte?

Beobachte sie.

Nicht bekämpfen. Nicht analysieren. Nur sehen.

Und vielleicht öffnet sich ein Fenster.

Alles Liebe
Deine Elke 😀

Elke Lechner

Ich zeige dir, wie du mit Yoga und Nacktyoga dein Leben vollkommen verändern kannst.

I show you how yoga and nude yoga can completely transform your life.

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