
Freundschaft mit dir selbst
Stell dir mal vor, es gebe keine Spiegel.
Kein Vergleichen.
Kein „So sollte ich aussehen“.
Du wärst einfach nur so, wie du bist.
Warum glauben wir immer, wir müssten irgendwie anders sein?
Besser, schlanker, leistungsfähiger.
Warum glauben wir häufig, wir wären nicht gut genug?
Schau dir mal eine Blume an.
Keine ist perfekt.
Ein Blatt hat Löcher.
Die Blüte ist schief.
Der Stängel krumm.
Und genau deshalb ist sie schön – und vollkommen.
Die perfekte Rose?
Steht im Schaufenster. Aus Plastik.
Was machen wir?
Wir vergleichen uns, wollen perfekt sein.
Wollen uns immer verbessern. Und machen es schlimmer.
Merken nicht, dass wir uns damit von uns selbst immer weiter entfernen.
Wie jemand, der im Wasser steht und verzweifelt versucht, trockener zu werden.
Im Nacktyoga passiert etwas anderes.
Du kannst dich nicht verstecken.
Nicht hinter Kleidung.
Nicht hinter Rollen.
Nicht hinter Gedanken.
Du siehst dich.
Vielleicht zum ersten Mal wirklich.
Und plötzlich merkst du:
Da ist nichts falsch.
Da war nie etwas falsch.
Auch deine Angst, deine Zweifel, deine “Fehler” gehören dazu.
Erst die Unperfektheit macht dich perfekt.
Yoga lehrt dich nicht, perfekt zu werden.
Yoga zeigt dir, dass du es nie sein musstest.
Wahre Freiheit beginnt nicht, wenn alles stimmt.
Sondern in dem Moment, in dem du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen.
Du willst ein anderes Leben?
Dann hör auf, dich zu verbessern.
Und beginne, dich wirklich kennenzulernen.
Schicht für Schicht.
Gedanke für Gedanke.
Gefühl für Gefühl.
Bis nur noch eines übrig bleibt:
Du.
Echt.
Unperfekt.
Frei.
Wenn du willst, begleite ich dich dabei.
Deine Elke 😊😊😊

