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Was ich von einem alten Mann gelernt habe. 

by  Elke Lechner

Kennst du Beppo, den Straßenkehrer, aus Michael Endes Buch “Momo”?

Er war ein alter, kleiner, weißhaariger und buckliger Mann. Als Strassenkehrer musste er täglich die Straßen kehren.

Klingt nicht nach einem besonders geilen Leben, oder?

Aber es gab es was besonderes an ihm:

Er war meistens glücklich und zufrieden.

Natürlich nicht, weil er so eine tolle Arbeit hatte oder so gut aussah.

Sondern weil er gelernt hatte, das Leben auf eine bestimmte Art und Weise zu leben.  

Und das können wir auch!


Eines Tages erklärte er Momo, seiner besten Freundin, sein Geheimnis:

Wenn du vor einer endlos langen Straße stehst und daran denkst, wie viel Arbeit noch vor dir liegt, verlierst du schnell den Mut.

Oder du kriegst es mit der Angst.

Deshalb dachte Beppo nie an die ganze Straße.

Er konzentrierte sich nur auf den nächsten Schritt, den nächsten Atemzug und den nächsten Besenstrich.

Und irgendwann war die Straße sauber. Ganz ohne Hektik.


Was können wir von Beppo für unser Leben lernen?

5 Tipps für mehr Leichtigkeit im Leben.


1. Wir leiden häufig mehr unter unseren Gedanken als unter der eigentlichen Aufgabe.

Nicht die lange Straße erschöpft Beppo, sondern die Vorstellung, die ganze Straße auf einmal bewältigen zu müssen.

Das Gleiche gilt häufig auch für unsere Sorgen. Wir denken an morgen, nächste Woche, unsere Gesundheit, das Alter und alles, was noch passieren könnte.

Dabei tragen wir gedanklich oft die Last einer Zukunft, die noch gar nicht eingetreten ist. Und vielleicht auch nie so kommen wird.


2. Das Leben findet immer nur jetzt statt.

Beppo lebt nicht gedanklich am Ende der Straße. Er ist bei seinem nächsten Besenstrich.

Genau das ist Yoga und Achtsamkeit. 

Wut, Angst und Trauer entstehen häufig, wenn du an die Vergangenheit oder Zukunft denkst. 

Unser Gehirn liebt das.

Wie wäre es, wenn du lernen würdest öfter im Jetzt zu sein?


3. Kleine Schritte können große Veränderungen bewirken.

Du musst nicht dein ganzes Leben auf einmal verändern.

Vielleicht reicht es, heute zehn Minuten spazieren zu gehen, einen Menschen anzurufen oder fünf Minuten bewusst zu atmen.


4. Freude entsteht durch die Art, wie wir etwas tun.

Das finde ich besonders schön an Beppos Geschichte.

Er möchte seine Arbeit nicht einfach nur hinter sich bringen. Er findet Freude im Tun selbst.

Das ist ein riesiger Unterschied.

Es ist nie entscheidend, was wir tun, sondern immer mit welcher inneren Einstellung wir etwas tun.


5. Wer ständig auf das Ziel schaut, übersieht den Weg.

Und das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis.

Wir glauben, dass das Glück am Ende der Straße auf uns wartet.

Wenn die Arbeit erledigt ist. Wenn die Probleme gelöst sind. Wenn ich endlich wieder gesund bin. Wenn ich mehr Geld, Zeit oder Freunde hätte.

Aber Beppo zeigt uns:

Das Glück wartet nicht am Ende der Straße. Es kann uns bei jedem einzelnen Besenstrich begegnen.


Du musst nicht heute schon alle Probleme von morgen lösen!

Und genau hier kommt Nacktyoga ins Spiel.

Wenn du deine Kleidung ablegst, kannst du auch versuchen, etwas anderes abzulegen:

Deine Sorgen. Deine Erwartungen. Deinen Wunsch, immer funktionieren zu müssen.

Spüre deine nackte Haut, deinen Atem, deinen Körper. So wie er heute ist. Nicht wie er früher einmal war oder sein sollte.

Du musst nichts leisten. Nichts beweisen. Und nichts verstecken.

Nur du. Dein Körper. Dein Atem. Dieser Augenblick.

So wie Beppo mit seinem Besen.


Mein Wunsch für deine neue Woche:

Mach es wie Beppo! Einen Schritt nach dem anderen. Einen Atemzug nach dem anderen.

Und vergiss nicht:

Das Glück wartet nicht am Ende der Straße. Vielleicht ist es schon jetzt da! ❤️

Ich wünsche dir eine wundervolle Woche voller Freude, Mut und Leichtigkeit!

Alles Liebe
Deine Elke 😘

Elke Lechner

Ich zeige dir, wie du mit Yoga und Nacktyoga dein Leben vollkommen verändern kannst.

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