Wir haben ein Problem.

Ich.
Du.
Und die meisten anderen Menschen auch.
Wir können nicht einmal etwas dafür.
Aber jetzt ist es unser Problem. 😉
Es heißt:
Weltliches Verlangen.

Klingt ziemlich sperrig.
Vielleicht sogar ein bisschen esoterisch.
Dabei ist damit etwas ganz Alltägliches gemeint.
Wir wollen Dinge besitzen.
Wir wollen schöne Erfahrungen machen.
Wir wollen Freude und möglichst wenig Schmerz.
Wir wollen Anerkennung, Erfolg und vielleicht auch ein bisschen Einfluss.
Und natürlich wollen wir möglichst selten auf der Verliererseite stehen.
Eigentlich klingt das doch nach einer ziemlich guten Anleitung für ein glückliches Leben:
Viel Geld.
Viel Freude.
Viele schöne Erfahrungen.
Anerkennung. Freunde. Erfolg.
Und möglichst wenig Schmerz und Leid.
Was soll daran falsch sein?

Eigentlich nichts.
Und genau da beginnt das Problem.
Denn dieses Verlangen ist tief in uns eingebaut.
Unsere Vorfahren mussten um die Dinge kämpfen, die sie zum Überleben und zur Fortpflanzung brauchten.
Nahrung.
Sicherheit.
Partner.
Status.
Zugehörigkeit.
Es war sinnvoll, Dinge besitzen zu wollen.
Es war sinnvoll, Anerkennung zu suchen.
Es war sinnvoll, Schmerz und Gefahren zu vermeiden.
Und es war sinnvoll, nach angenehmen Erfahrungen zu verlangen.
Diese Programmierung hat uns ziemlich weit gebracht.
Nur leider gibt es ein Problem:
Die Welt hat sich verändert.

Unsere alte Programmierung aber nicht.
Kalorienreiche, fettige und süße Nahrung gibt es heute an jeder Ecke.
Für die meisten von uns geht es nicht mehr jeden Tag ums nackte Überleben.
Und trotzdem sagt etwas in uns ständig:
Mehr!
Mehr Geld.
Mehr Erfolg.
Mehr Anerkennung.
Mehr schöne Dinge.
Mehr Erlebnisse.
Mehr Vergnügen.
Mehr Sicherheit.
Und irgendwann stellen wir vielleicht fest:
Wir rennen.
Und rennen.
Und rennen.
Aber kommen irgendwie nie an.

Das, was uns eigentlich glücklich machen sollte, wird zum Hamsterrad.
Stress.
Anspannung.
Ängste.
Und die permanente Hoffnung:
Wenn ich erst DAS habe, dann bin ich glücklich.
Nur kommt danach meistens das nächste DAS. 😉

Also:
Wie kommen wir da wieder heraus?
Wie gelingt ein wirklich glückliches Leben?
Vielleicht beginnt es mit einer ziemlich einfachen Erkenntnis:
Glück entsteht nicht durch das, was draußen passiert.
Entscheidend ist, was in uns passiert.

Und genau hier beginnt für mich Yoga.
Und ganz besonders Nacktyoga.
Denn beim Nacktyoga legst du nicht einfach nur deine Kleidung ab.
Du kannst auch anfangen, etwas anderes abzulegen:
Das ständige Haben-Wollen.
Das Vergleichen.
Den Wunsch, jemand sein zu müssen.
Die Angst davor, nicht zu genügen.
Du lernst, deine Wünsche wahrzunehmen, ohne ihnen vollkommen ausgeliefert zu sein.
Und das bedeutet ausdrücklich nicht, dass du nichts mehr genießen darfst.

Ganz im Gegenteil.
Genieße!
Freue dich!
Lebe!
Aber mache dein Glück nicht davon abhängig.
Genießen, ohne festzuhalten.
Vielleicht ist das eine der schönsten Formen von Freiheit.
Statt ständigem Haben-Wollen:
Nicht-Anhaften.
Gleichmut.
Gelassenheit.
Innere Freude.
Ein dynamisches, lebendiges Leben, offen für viele Möglichkeiten.Ein Leben, das nicht ständig vom nächsten Wunsch eingeengt wird.
Und ein Leben, in dem du dir mit deinen eigenen Gedanken nicht immer wieder selbst im Weg stehst.
Vielleicht bedeutet Yoga deshalb in gewisser Weise:
Unsere angeborene Programmierung ein kleines bisschen umzuprogrammieren.

Nicht gegen das Leben.
Sondern für mehr Freiheit im Leben.
Worauf wartest du noch?
Fang am besten heute damit an.
Es lohnt sich. ❤️
Ich helfe dir dabei.
Deine Elke
😘

